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Die Sammlung "Krieg 1914" der Staatsbibliothek zu Berlin PK

Unmittelbar nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges richtete die damalige Königliche Bibliothek Berlin einem Aufruf an die Öffentlichkeit und bat, ihr alle mit dem gerade begonnen Krieg in Verbindung stehenden Veröffentlichungen zuzusenden. Die eingesandten Materialien wurden in einer eigens eingerichteten Kriegsakzession bearbeitet und unter der Signatur “Krieg 1914-lfd. Nummer” aufgestellt. Ungeachtet der Bestandsverluste während der Verlagerung im Zweiten Weltkrieg stehen heute noch ca. 35.000 Bände zur Verfügung. Die Sammlung ist durch einen gesonderter Zettelkatalog mit 737 Sachstellen inhaltlich erschlossen. Eine Sachstellenübersicht wurde 1929 veröffentlicht (Schlagwortrepertorium zum Katalog der Weltkriegssammlung. - Berlin, 1929.) Ihren besonderen Wert erhält die Sammlung dadurch, dass sie nicht nur die Veröffentlichungen aus Deutschland und den mit dem Deutschen Reich verbündeten Staaten enthält. In großem Umfang wurde auch Literatur aus den neutralen und Feindstaaten gesammelt.

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Olaf Hamann: "Krieg 1914". Eine Sondersammlung der Staatsbibliothek zu Berlin.

Wolfram Wojtecki: Kriegsalltag an der Front und in der Heimat. Quellen zur Alltagsgeschichte in der Sammlung "Krieg 1914".

 

Plakatsammlung der Bibliothek für Zeitgeschichte

Die Plakatsammlung dokumentiert Bild- und Schriftdrucke seit der Kaiserzeit. Unter den ca. 5.000 Plakaten finden sich vor allem deutsche politische Plakate des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik. Bei den österreichischen Plakaten sind besonders die Zeit des Ersten Weltkriegs und die Jahre 1938-1945 vertreten. Eine abgeschlossene Sammlung enthält Plakate zu Kriegsfilmen der 60er und 70er Jahre. Die deutschen Plakate aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und des Dritten Reichs sind in einer Datenbank erfasst.

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